Tipps Laufmotivation

10 Tipps für mehr Laufmotivation

Zu Beginn des neuen Jahres ist sie noch groß: die Motivation, sportliche Vorsätze auch wirklich in die Tat umzusetzen. Ob einfach mehr Kilometer sammeln oder die persönliche Bestzeit pulverisieren – Ausdauer und Durchhaltevermögen sind gefragt! Wer schon nach den ersten Wochen des Jahres eine ernüchternde Bilanz zieht und auf das erste Motivationstief zusteuert, der sollte sich die nachfolgenden 10 Tipps genauer anschauen. Vielleicht gelingt es mit dem ein oder anderen Trick, die Frühjahrsmüdigkeit zu überwinden und motiviert in die warme Jahreszeit zu starten.

1. Feste Trainingstage

Wir wissen doch alle, dass die Schwierigkeit eigentlich nicht im Laufen als solches besteht, sondern darin, sich über Monate hinweg immer wieder neu für das Training zu motivieren. Unser Tipp: Stopft die Schlupflöcher im Alltag, indem ihr Verbindlichkeiten schafft. Es ist einfacher loszulaufen, wenn man sich feste Trainingstage und -zeiten setzt und diese wie geplant durchzieht. Das ab April wieder zweiwöchentlich stattfindende Community Training von EWE Läuft könnte eines dieser festen Trainings sein! Jeden zweiten Donnerstag heißt es dann in der Gruppe trainieren und von den Head Coaches inspirieren lassen.

2. Trainingsplan zusammenstellen

Sind die Trainingstage fest im Kalender, ist der Weg zum richtigen Trainingsplan nicht weit. Dieser gibt nicht nur vor wann trainiert wird, sondern auch was trainiert wird und ist damit Motivation pur! Indem ihr die Trainingstage abstreicht und eure gelaufenen Zeiten oder Distanzen eintragt, habt ihr eure Erfolge ganz klar im Blick – die Misserfolge aber auch! Macht euch die einzelnen Fortschritte bewusst und hängt den Plan gut sichtbar zu Hause auf. Vielleicht sogar so sichtbar, dass euch eure Familie oder Mitbewohner ebenfalls daran erinnern können.

3. Gemeinsam Stark

Apropos feste Trainingstage, Familie und Mitbewohner… Feste Lauf-Dates mit Freunden sind die unangefochtene Wunderwaffe gegen hartnäckige Schweinehunde. Einmal verabredet kommt man meistens nicht mehr so schnell aus der Nummer raus! Laufpartner pushen, bringen Abwechslung in die Trainingsroutine und sorgen ohnehin für mehr Spaß und gute Unterhaltung auf der Runde. Die Verpflichtung gegenüber anderen sollte natürlich nicht der Hauptaspekt sein, warum ihr die Laufschuhe schnürt – aber sie ist hilfreich, wenn sich die Motivation mal wieder in der hintersten Ecke versteckt.

4. Motivations-Playlist

Manchmal braucht es beim Laufen nicht viel, um die Motivation zu pushen. Oft reicht einfach eine Dosis zusätzliche Unterhaltung bzw. Ablenkung. Mit guter Musik auf den Ohren laufen sich die Kilometer etwa fast wie von allein. Egal ob Rock, Pop, Hip-Hop oder Rap – erlaubt ist, was gefällt und motiviert. Und wie wäre es mit einem Fahrtspiel, ausgerichtet am Takt der Musik? Lasst euch dabei von den Playlisten anderer Läufer inspirieren. Auf Spotify und Co. werdet ihr sicher fündig!

5. Neuer Glanz

Vor allem die weiblichen Läuferinnen unter uns kennen es: kaum hat man ein neues Outfit geshoppt, möchte man es am liebsten direkt tragen! Ist die Motivation unterwegs in den Keller, kann ein neues Sportoutfit also wahre Wunder wirken. Auch eine knallige Farbe oder bunte Akzente können – insbesondere bei tristem Wetter – die Stimmung ungemein ankurbeln! Schicke und funktionale Laufkleidung gibt es zum Beispiel im Shop unseres Partners Sportnord.

6. Abwechslung im Training

Zugegeben, wenn der Arbeitstag lang war und draußen schon die Dunkelheit angebrochen ist, verspürt man selten große Lust noch eine Laufrunde zu drehen. Aber es muss und soll ja nicht immer nur Laufen sein. Auch im Fitnessstudio (oder Zuhause) kann man durch gezieltes Krafttraining Impulse setzen. Und natürlich lässt sich so auch die Grundlagenausdauer trainieren. Schwingt euch auf das Spinning Rad oder geht an die Rudermaschine – Ausgleichssportarten helfen dem Körper, einseitige Belastungen zu mindern, steigern euren Ansporn und erhöhen so letztlich den Lauferfolg!

7. Neue Laufstrecke

Ihr lauft immer die gleiche Strecke im selben Tempo? Kein Wunder, dass es da schwerfällt am Ball zu bleiben! Durchbrecht eure täglichen Routinen, lauft mal in entgegengesetzter Richtung oder eine ganze neue Laufstrecke. Vielleicht checkt ihr auch mal Trackingdienste wie Strava und lasst euch von der Community inspirieren.

Am Wochenende ist etwas mehr Zeit? Dann raus aus der gewohnten Umgebung und rein ins unbekannte Terrain. Wer viel in der Stadt und auf Straße läuft, könnte zum Beispiel mal in den Wald fahren und dort Kilometer auf weichem, unebenen Waldboden sammeln. Belebt nicht nur und macht viel Spaß, sondern fordert auch den Muskel- und Sehnenapparat!

8. Der Belohnungsfaktor

Ein einfacher Trick für mehr Selbstmotivation: Belohnung. Versprecht euch selbst eine Belohnung, die es erst nach dem Training gibt. Das können ein paar neue Laufschuhe sein, eine Sportmassage, eine heiße Dusche oder einfach ein leckeres Essen – ein wirklich einfacher aber gleichzeitig hocheffektiver Tipp!

9. Virtual Running

Dank Smartphones kann man sich heutzutage auch mit diversen Lauf-Apps und Communities fit halten, austauschen und gegenseitig pushen. Challenges mit anderen Läufern anzunehmen motiviert ebenso, wie den eigenen monatlichen Rekord an gelaufenen Kilometern neu zu brechen. Ein beliebtes Tool hierfür ist das oben bereits erwähnte Strava, mit dem ihr eure eigenen Aktivitäten aufzeichnen und schauen könnt, wie es mit der Fitness eures Nachbarn oder Kollegen steht – vorausgesetzt er ist angemeldet.

10. Auf Rückschläge gefasst sein

Und zu guter Letzt: auch der größte Lauf-Nerd hat mal keine Lust. Das ist auch gar nicht schlimm, solange man nicht gleich die Schuhe an den Nagel hängt. Langfristig die richtige Balance für sich zu finden, lautet die Devise!