BYE, BYE WEIHNACHTSSPECK

Es war schön – wirklich! Wir haben so viele gemeinsame Erinnerungen sammeln können – von der Zeit auf der Couch mit der prall gefüllten Plätzchendose über das Essen mit der herzhaften Gans, den Knödeln und dem Rotkraut, das zu allem Überfluss noch mit einer deftigen Bratensauce lasiert wurde. Aber damit ist jetzt Schluss. Es liegt nicht an dir – aber ich glaube, es wird Zeit, getrennte Wege zu gehen, lieber Weihnachtsspeck 😉.

So eine Trennung kann eine haarige Sache sein und damit ihr auch einen klaren Cut ohne Rückfälle machen könnt, helfen wir euch ein wenig dabei, euch nachhaltig von den angefutterten Pfunden der letzten Tage und Wochen zu trennen. Den Startschuss macht hierbei erst mal der gute alte Laufsport.

 

Draußen ist es mittlerweile nicht mehr so angenehm – irgendwie nass, kalt und grau. Natürlich lässt man den abendlichen Lauf da gerne Mal für die Couch und die weihnachtlichen Leckereien links liegen. Wenn man jetzt aber wieder einsteigen will, ist es wichtig, sich nicht im Motivationshoch zu übernehmen. Viel hilft nämlich nicht immer viel – das kann sehr schnell zu Verletzungen führen und darauffolgend den Fortschritt im Training ausbremsen. Versucht also entspannt wieder in das Training zurückzufinden und beschränkt euch auf drei Einheiten pro Woche (mit jeweils einem Tag Pause dazwischen), bis sich eure Muskeln und Gelenke wieder an die Intensität des Trainings gewöhnt haben.

Es ist allseits bekannt, dass Muskelmasse Energie verbrennt. Im Fachjargon spricht man von einer Erhöhung des Grundumsatzes. Das heißt für uns: Muskeln aufbauen, Muskeln aufbauen, Muskeln aufbauen. Das Gute ist, egal wie das Wetter draußen ist oder wie straff der Zeitplan auch sein mag, für eine halbe Stunde Workout auf der Matte hat jeder Zeit.

Übungen mit dem eigenen Körpergewicht eignen sich hervorragend, um Muskeln aufzubauen. Nicht einmal weiteres Equipment wird benötigt. Wer doch nochmal etwas Abwechslung braucht, kann zum Beispiel auch Wasserflaschen oder Mehl als Gewichte umfunktionieren. Immer wieder neue Trainingsreize setzen, den Körper herausfordern und auch mal die Grenzen austesten. Und schon klappt es auch mit dem Muskelaufbau. Übrigens: Leichter Muskelkater ist erlaubt.

 

Auch Ernährungstechnisch müssen die einen oder anderen Anpassungen vorgenommen werden. Klar, man sollte die Leckereien aus dem Leben verbannen. Das Ziel sollte stattdessen sein, die Ernährung langsam und konsistent wieder gesünder zu gestalten. Schließlich will man seinen Muskeln auch den richtigen Treibstoff für die kommenden Trainingseinheiten geben. Zudem sollte man nicht nur darauf achten, was man zu sich nimmt, sondern auch wann. So sind z.B. Ballaststoffe und Kohlenhydrate zum Frühstück ok, sollten aber abends vermieden werden. Hier eignet sich eine eiweißreiche Mahlzeit wesentlich besser – die trägt nämlich dazu bei, dass Fettpölsterchen schwinden und liefert die richtigen Bausteine für den Muskelaufbau.

Zu guter Letzt darf auch die Motivation nicht fehlen. 2020 war ein verdammt langes Jahr, das wissen wir alle. Und auch wenn jetzt ein bisschen die Puste raus ist, sollte man bei den aktuellen Herausforderungen die Chancen sehen, die sich in ihnen verbergen. Man kann sich auf die eigenen Ziele für das kommende Jahr besinnen und sich fragen, warum man eigentlich auf die Laufstrecke geht. Eine intrinsische Motivation ist der stärkste Begleiter, den man beim Laufen dabeihaben kann. Macht euch also klar, warum ihr euch bewegt – sei es für einen klaren Kopf, ein besseres Körpergefühl oder für die Gesundheit – und setzt euch ein realistisches Ziel.

 

Wenn ihr diese Dinge beachtet, sollte eurer Trennung vom Weihnachtsspeck nichts mehr im Wege stehen. Falls ihr in dieser schweren Phase ein bisschen Ablenkung brauchen solltet, könnt ihr auch gerne unsere anderen Blogbeiträge lesen oder uns eure Geheimtipps gegen den Weihnachtsspeck schreiben. Am besten in unserer Facebook-Gruppe und auf Instagram unter #eweläuft