Die wichtigsten Lauf-Essentials

Die wichtigsten Lauf-Essentials

Aufstehen, rausgehen, loslaufen. Prinzipiell gehört zum Lauf-Start nicht viel – kaum eine Sportart bietet einen solch einfachen Einstieg, wie das Laufen. Man kann es jederzeit tun, an quasi jedem Ort der Welt und braucht nicht zwangsläufig wahnsinnig teure Ausrüstung. Alles, was man braucht sind ein paar Schuhe, eine (kurze) Hose, ein T-Shirt und eine kleine Portion Motivation – die bekommt man z.B. bei den Community Trainings von EWE LÄUFT– und schon geht es los. Dass es dabei aber, wenn man alles richtig machen möchte, ein paar Dinge gibt, die man beachten sollte, ist auch klar! Zusätzlich gibt es einige Gadgets und Essentials, die zwar nicht zwingend notwendig, jedoch gut für’s Training, das Wohlbefinden und die gesunde Ausübung des Sports sind. Wir haben euch hier die 5 wichtigsten Items für den Läufer zusammengestellt!

1. Die richtigen Laufschuhe

Klar, prinzipiell kann man mit jedem Schuh Laufen gehen – Sinn macht das jedoch nicht. Jeder Fuß ist anders und deshalb sollte auch das Laufschuhmodell individuell ausgewählt werden – immerhin hat man vor, einige Zeit in ihnen zu verbringen!

Die wichtigsten Fragen sollten hierbei sein: Wie schwer bin ich? Wie belaste ich meine Füße? Habe ich Senk- oder Spreizfüße? X- oder O-Beine? Wieviel Dämpfung brauche ich? Wie ist das Abrollverhalten? Bei der Größe empfiehlt sich bei den meisten Laufschuhmodellen, im Vergleich zu den normalen Straßenschuhen eine Nummer größer zu wählen, um genügend Platz im Schuh zu haben.

Grundsätzlich ist es ratsam, sich durch den örtlichen Laufexperten beraten zu lassen – der nimmt sich Zeit für eine ordentliche Laufanalyse, vermisst die Füße und empfiehlt die richtigen Schuhe!

3. Die richtige Musik

Viele Läufer hören beim Laufen Musik, um so richtig auf Touren zu kommen. Die eigene Lieblingsmusik kann durchaus auch mal dazu führen, nochmal ein paar % an Leistung und Motivation raus zu kitzeln – gerade, wenn es mal nicht so gut läuft.

Bei den großen Musikportalen wie Spotify gibt es mittlerweile sogar viele Running-Playlisten, teilweise sogar Abspielmodi, die aus der eigenen Musikbibliothek Songs aussuchen, die zur Geschwindigkeit passen. Wichtig ist die BPM-Rate (Beats per Minute) – zu schnelle Musik kann dazu führen, dass man bei der Geschwindigkeit übertreibt, zu langsame Musik sorgt für zu lockeres Traben.

Kleiner Zusatztipp: es gibt viele gute Sport-Kopfhörer, die ohne störendes Kabel auskommen und nicht so leicht beim Sport aus dem Ohr fallen können!

5. Das richtige Tracking

Egal ob Strava, Runtastic oder Nike Running – es gibt eine Fülle guter Apps, mit denen man die eigenen sportlichen Aktivitäten aufzeichnen und speichern kann. Das hilft vor allem, um Erfolge zu definieren und zu messen! Die meisten Apps haben mittlerweile Funktionen sozialer Netzwerke übernommen, über die man die Fortschritte von Freunden und Trainingspartnern verfolgen und Likes, Daumen hoch, Kudos und ähnliche Motivationsspritzen verteilen kann! Zusätzlich kann der „digitale“ Wettkampf mit Freunden auch Ansporn sein, die eigene Leistung zu steigern.

2. Die richtige Laufbekleidung

Das versteht sich wohl von selbst. Natürlich kannst du einfach in T-Shirt und kurzer Hose rausgehen und loslaufen; dennoch empfiehlt es sich, zumindest das ein oder andere Teil zu kaufen. Anfangen sollte man bei den Socken – gute Laufsocken sind genau dort gepolstert, wo die Füße des Läufers beansprucht werden. Ein atmungsaktives Laufshirt trocknet schnell und sorgt dafür, dass der Körper nicht überhitzt. Die wetterfeste Laufweste bietet sich besonders in den Übergangszeiten zwischen den einzelnen Jahreszeiten an und ist meist so dünn und leicht, dass man sie ohne Probleme immer dabei haben kann! Hier gibt’s übrigens Tipps für das Laufen im Sommer!

4. Die richtige Pulsuhr

Zusätzlich zur Running App, die Bewegungen & Leistungen misst und einordnet, macht es Sinn, eine Laufuhr mit Pulsmessung und ggf. GPS zu nutzen. Gerade, wenn es auf die ersten Wettkämpfe zugeht, empfiehlt es sich, den Maximalpuls als Maßstab für Trainingseinheiten und Wettkämpfe zu verwenden. Eine Laufuhr mit Brustgurt, der zuverlässig den Puls misst, eignet sich hervorragend für eine sinnvolle Trainingssteuerung.

Vorteil bei Wettkämpfen: über den Puls kann man die  aktuelle Belastung kontrollieren und permanent anpassen, um vorzeitiger Übersäuerung der Muskulatur vorzubeugen oder sein individuelles Leistungsvermögen optimal ausschöpfen zu können! Ist der Puls zu hoch, sollte man wieder etwas langsamer werden – bei relativ niedrigem bzw. stabilem Puls ist noch etwas Luft nach oben!

Die meisten modernen Pulsuhren können mit den gängigen Lauf-Apps verbunden werden, so dass man sein Handy nicht mehr beim Laufen dabeihaben muss – die Uhr reicht und lenkt weit weniger ab. Danach kann man locker Uhr und App synchronisieren und die Aktivität wird angezeigt!