ICE, ICE, BABY!

Auch wenn das Wetter uns aktuell noch mit Minusgraden verschont, ist klar: das wird nicht lange so bleiben. Langsam, aber sicher nähert sich die Außentemperatur immer mehr dem Nullpunkt an. Und während man diesen graduellen Sinkflug leider nicht aufhalten kann, hat man an anderer Stelle jede Menge Möglichkeiten, sich gegen die Kälte zu wappnen. Damit auch ihr möglichst frei von Erkältungen und Frostbeulen durch die nächsten Monate kommt, haben wir für euch ein paar Tipps zum Thema „Laufen bei Kälte“.

 

WINTER ENERGY

Bevor wir aber darauf eingehen, wie ihr euch am besten vor der Kälte schützen könnt, wollen wir erst einmal beleuchten, welche Vorteile es hat, lauftechnisch auch im Winter am Ball zu bleiben. Das Joggen bei klirrend kalten Temperaturen bringt nämlich auch einige Vorteile für euch mit sich:

Performance – Es gibt einige Studien, die sich mit der Leistung von Läufern in Bezug auf unterschiedliche Umwelteinflüsse beschäftigen. Wissenschaftler an der St. Mary’s University in London konnten beispielsweise beweisen, dass der Puls bei wärmeren Konditionen um 6% höher ist und die Läufer um 38% dehydrierter sind. Das liegt vor allem daran, dass sich das Blut bei Kälte zentriert, weil der Körper davon ausgeht, bereits genug Flüssigkeit zu besitzen. Das Laufen bei Hitze belastet den Körper also mehr als das Laufen bei Kälte.

Mood – Das immer trister werdende Wetter und die schwindenden Sonnenstrahlen ist für viele ein absoluter Stimmungskiller. Joggen wirkt sich hierbei positiv auf die Gemütslage aus. Durch das Laufen werden verschiedene Hormone im Körper ausgestoßen, die nicht nur für eine positive Stimmung, sondern auch ein gesteigertes Energiegefühl sorgen können.

Kalorienverbrennung – Im Winter zu laufen bedeutet für den Körper doppelte Anstrengung, weil er nicht nur Sport treibt, sondern gleichzeitig auch die Körpertemperatur aufrechterhalten muss. Dadurch werden mehr Kalorien bei gleichem Training verbrannt als im Sommer.

Glukoseaufnahme – Studien haben gezeigt, dass draußen sein bei kaltem Wetter die Glukoseaufnahme um 15% steigern kann. Das bedeutet konkret, dass Zucker eher genutzt wird, um dem Körper Energie zuzuführen, anstatt ihn als Fettreserve zu speichern.

 

VICTORY LOVES PREPARATION

Wir hoffen, ihr seid jetzt schon ganz heiß auf euren nächsten Lauf in der Kälte? Damit ihr den Minusgraden trotzen könnt, wollen wir euch noch mit ein paar wichtigen Tipps rüsten.:

Warmup in der Wohnung: Es macht Sinn, vor dem Workout ein Warmup von 10-15 Minuten in der eigenen Wohnung zu machen, bevor es nach draußen geht. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Muskeln und Gelenke gelockert werden. Auf diese Art und Weise fühlt sich der Schritt nach draußen nicht ganz so hart an, die Muskeln werden weniger fest und das Verletzungsrisiko sinkt.

Tragt Schuhe mit Grip: Gerade bei Minusgraden kann es schnell passieren, dass sich die eine oder andere Eisfläche auf dem Running Track bildet. Umso wichtiger ist es, Schuhe mit anständiger Traktion zu tragen. Diese bieten ein sicheres Lauferlebnis und sorgen dafür, dass eure Kraft optimal umgesetzt wird.

Tragt Thermoklamotten: Um den Körper warm zu halten, empfiehlt es sich, als erste Schicht Thermobekleidung anzuziehen und diese, je nach Kälteempfinden, mit beliebig vielen weiteren Schichten zu ergänzen. Dadurch bleibt ihr warm und kühlt nicht aus.

Hände & Kopf: Auf diese solltet ihr besonders Acht geben. Wie bereits erwähnt, zentriert das Blut bei kälteren Temperaturen, was die Extremitäten leichter auskühlen lässt. Dem kann man einfach mit einer Mütze und einem Paar warmer Handschuhe entgegenwirken.

 

FAZIT: Laufen im Winter kann viel Spaß machen und einige Vorteile mit sich bringen. Es bedarf aber auch ein geringes Maß an Vorbereitung, um diese Benefits für sich nutzen zu können. Was sind eure Geheimtipps für das Running im Winter? Lasst es uns wissen – in der Facebook-Gruppe und auf #eweläuft