KILOMETER STATT KILOCALORIEN

Kaum setzt man nur einen Fuß in den nächsten Supermarkt, lächeln sie einen schon an. Von Spekulatius-Keksen über Lebkuchen bis hin zum Stollen – die Rede ist natürlich vom breiten Angebot an Weihnachtsleckereien, die die meisten Läden am liebsten schon gegen Ende Juli in ihren Gängen platzieren würden.

Für die einen sind die süßen Kalorienbomben eine willkommene Belohnung nach dem letzten erreichten Laufziel, für die anderen sind sie der Grund, warum es überhaupt erst auf den Running Track geht. Das Schlemmen gehört aber auch irgendwie zum Laufen dazu – und damit ihr gut vorbereitet seid, falls die Waage mal ein bis zwei Kilo zu viel anzeigen sollte, gibt es heute ein paar Tipps von uns:

 

TRAININGSBOOST DURCH VERÄNDERUNG

Es ist wichtig, am Ball zu bleiben und diszipliniert zu trainieren. Der gleiche Input bringt in den meisten Fällen allerdings auch den gleichen Output. Man sollte also Variation in das eigene Training bringen. So kann man die Trainingsintensität je nach Streckenabschnitt ändern und auch die Strecke selbst anspruchsvoller gestalten. Kleinere, zeitbegrenzte Trainingsintervalle mit höherer Intensität und Streckenabschnitte auf denen man ein paar Höhenmeter sammeln kann sind ausgezeichnete Möglichkeiten, den Kreislauf und die Fettverbrennung so richtig anzukurbeln.

 

WENIGER BRINGT MEHR

Auch außerhalb des Trainings gibt es viele Möglichkeiten, die optimalen Bedingungen für die Gewichtsreduktion zu schaffen. Gleichermaßen findet sich hier auch die Achillesferse von vielen – die Ernährung. Um also das meiste aus eurem Training herauszuholen, lohnt es sich, zum Abnehmen ein Kaloriendefizit zu erzeugen. Dieses erreicht man, indem man vom eigenen täglichen Kalorienbedarf 200 – 300 kcal abzieht. Bei den übrigen Kalorien empfiehlt es sich, die 50-25-25 Regel anzuwenden: man sollte also 50 % der Kalorien für Kohlenhydrate einplanen und dann jeweils 25 % für Eiweiß und Fett. Das Ziel ist es schließlich nicht zu verhungern, sondern weiterhin Leistung bringen zu können und dabei noch Fett zu verbrennen. Wichtig dabei ist auch die Art der Kohlenhydrate und Fette. So sollten die Kohlenhydrate langkettig – Beispiele hierfür sind Vollkornprodukte, Kartoffeln Naturreis und auch Gemüse – und die aufgenommenen Fettsäuren ungesättigt – diese findet ihr z.B. in Fisch, pflanzlichen Ölen, Nüssen und Avocados – sein.

 

ALTE HASEN WISSEN…

Zu guter Letzt soll der Fokus noch auf kleine Fallen gelenkt werden, die man vermeiden kann. Bekanntermaßen liegt der Teufel schließlich im Detail. Hier sind also noch ein paar Tipps, um eure Fettverbrennung zusätzlich zu befeuern:

  1. Bei Trainingseinheiten bis zu einer Stunde benötigt ihr keine vorgelegte Wegzehrung.
  2. Für einen optimalen Trainingsverlauf solltet ihr ein bis zwei Stunden vor Trainingsstart nichts mehr essen.
  3. Trinkt nach dem Lauf ein großes Glas Wasser – das hilft euch dabei, dem Körper die verlorene Flüssigkeit wieder zuzuführen und füllt den Magen ein wenig.
  4. Wählt eure Nahrung nach dem Laufen bewusst aus – denn der Körper nimmt alles mit offenen Armen auf.
  5. Plant eure Mahlzeiten, um die perfekte Nährwertversorgung des Körpers zu garantieren und nicht in Kalorienfallen zu tappen.

Damit seid ihr perfekt vorbereitet, um den überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen. Vergesst aber auch nicht, dass ihr nur Menschen seid. Es ist völlig normal, dass Veränderung seine Zeit braucht und man auch auf Widrigkeiten stößt. Geht sanftmütig mit euch und euren Fortschritten um – schließlich wollt ihr langfristig etwas Gutes für euch und euren Körper tun und so sollte sich das Projekt auch anfühlen.

 

Was sind eure Geheimtipps, um beim Laufen die Fettverbrennung anzukurbeln? Habt ihr vielleicht sogar das eine oder andere Geheimrezept, wenn ihr Mal auf eure Nervennahrung nicht verzichten könnt? Lasst es uns wissen und verlinkt uns auf Facebook und Instagram über #eweläuft.