NAMASTE – YOGA FÜR LÄUFER

Du machst immer nur Ausdauersport, weil Du nur zufrieden bist, wenn der Puls besonders hoch ist und Du glaubst, dass Du Dich nur so verausgaben kannst? Dann pass mal auf, wir haben da einen Geheimtipp – Yoga für Läufer! Du glaubst, das ist nichts für Dich? Wir sagen dir, warum du es unbedingt ausprobieren musst.

 

WARUM YOGA?

Yoga lässt sich ideal mit Deinem normalen Lauftraining kombinieren. Schon eine 15-minütige Yoga-Session nach dem Lauf können Deinen Laufstil langfristig verbessern. Es heißt ja nicht umsonst „Rumpf ist Trumpf“. Eine Kombination aus Dehn-, Kräftigungs- und Meditationsübungen sorgt für mehr Beweglichkeit, eine bessere Haltung, gleichmäßigere Atmung beim Laufen – und Entspannung J klingt gut, oder?

 

5 YOGAÜBUNGEN SPEZIELL FÜR LÄUFER

DER HERABSCHAUENDE HUND

Das ist der Klassiker unter den Yoga-Posen. Sie beansprucht Deinen gesamten Körper und Dir wird beim Ausführen schnell klar, welche Muskeln Du zukünftig doch mal besser dehnen solltest. Deine Hände und Füße berühren den Boden, die Hüfte ist der höchste Punkt und Du bildest ein Dreieck mit Deinem Körper. Achte auf Deine Atmung und dass Deine Schultern nicht Richtung Ohren ziehen. Indem Du deine Fersen und Achillessehnen Richtung Boden drückst, dehnst Du besonders Deine Wadenmuskulatur. Und gerade die macht uns Läufern doch ab und zu mal zu schaffen.

DER SCHMETTERLING

Im Schmetterling berühren sich Deine Fußsohlen, in dem Du im Sitzen Deine Beine an Dich heranziehst. Wenn Du Deine Knie hoch und runter bewegst, kannst Du Deine Leisten aufwärmen. Um diese Übung noch etwas wirkungsvoller zu machen, kannst Du auch deine Knie langsam und vorsichtig Richtung Boden drücken. Damit machst Du Deine Hüften flexibler.

DAS DREIECK

Beim sogenannten Dreieck stellst Du Dich breit auf, mit den Fußspitzen nach außen. Strecke beide Arme mit der Handfläche nach unten auf Schulterhöhe aus. Atme tief durch und neige Deinen Oberkörper auf eine Seite, bis die Handfläche den Boden berührt. Halte diese Poste 15 Sekunden – atme dabei tief ein und aus. Diese Pose kräftig sowohl Deine Bein- und Pomuskulatur als auch Deine Rückenmuskulatur.

DIE UTTANASANA POSE

Diese Pose sieht einfacher aus als sie ist und benötigt viel Übung. So funktioniert’s: Beuge Dich mit ausgestreckten Beinen so weit nach unten wie möglich, bis Du mit den Händen die Füße berührst. Sollte das Anfangs für Dich zu schwer sein, kannst Du Deine Beine etwas beugen. Bei dieser Übung wirst Du schnell einen Erfolg merken, wenn Du sie regelmäßig machst. Sie ist besonders gut für Deinen hinteren Oberschenkelmuskel.

DIE POSITION DES KINDES

Zum Schluss noch etwas Entspanntes! Knie Dich auf den Boden, setzten den Po ab und strecke Dich so weit wie möglich nach vorne, bis Dein Oberkörper auf den Oberschenkeln liegt. Deine Schultern sollten hierbei stets locker sein. Diese Übung ist sehr gut für Deine Wirbelsäule und kann Verspannungen lösen.

Wichtig ist bei allen Übungen: Geduld ist das oberste Gebot – höre auf Deinen Körper und gehe nicht zu weit. Du kannst Dich zwar herausfordern, es sollte aber nicht wehtun.

Probiert es doch mal aus und zeigt uns Eure Lieblingspose unter #eweläuft bei Instagram!