PLOGGING – LAUFEND ETWAS GUTES TUN

Mit Laufen die Welt ein kleines bisschen besser machen? Klingt im ersten Moment unmöglich, ist aber gar nicht mal so abwegig. Angefangen 2016 als Trend in Schweden, ist Plogging mittlerweile eine sehr beliebte Beschäftigung vieler Menschen auf der ganzen Welt. Gleichzeitig seinem Körper etwas Gutes tun und seine Umgebung sauberer machen, ist sogar für den ein oder anderen Anti-Läufer ein willkommener Ansatz, doch noch mit dem Laufen zu beginnen.

 

Das ist Plogging!

 

„Plogging“ ist eine Mischung aus dem Wort „plocka“ – schwedisch für aufheben – und Jogging. Beim Laufen wird also nicht einfach nur gelaufen, sondern herumliegender Müll aufgesammelt. Gerade beliebte Laufstrecken, wie im Wald oder in Parks, sind oft übersäht mit liegengebliebenem Müll, der nicht nur schlecht für die Umwelt ist, sondern z.B. auch gefährlich für Tiere sein kann. Also wieso nicht einfach beides kombinieren?

 

So funktioniert’s:

 

Das Wichtigste zuerst: das Equipment! Neben angemessener Laufkleidung und den richtigen Schuhen braucht ihr nämlich zusätzlich noch die passende Ausstattung zum Aufsammeln des Mülls. Also eine Mülltüte, bestenfalls Handschuhe und richtige Profis haben sogar eine Zange dabei. Den gesammelten Müll einfach in die nächste Tonne werfen und das gute Gefühl genießen. Es braucht also wirklich nicht viel, um seinen Beitrag für eine saubere Umwelt zu leisten. 

 

Plogging in den Trainingsalltag einbauen?

 

Plogging in seinen gewohnten Trainingsplan einzubauen scheint erstmal etwas schwer und natürlich kann beim Plogging keine Bestzeit erreicht oder schnelle Tempoläufe gemeistert werden, aber eine willkommene Abwechslung ist es allemal. Durch das regelmäßige Stoppen, Aufheben von Müll und wiederaufrichten werden außerdem zusätzlich noch ganz andere Muskelgruppen als beim normalen Laufen beansprucht. Die Zeit vergeht beim Plogging übrigens auch wesentlich schneller, da die Bewegungsabläufe vielseitiger sind und sich die Gedanken nicht nur um das Laufen drehen. Wer also mal etwas Neues ausprobieren möchte, sollte es unbedingt mal testen.

 

Übrigens: Plogging lässt sich auch auf andere Sportarten anwenden – es gibt mittlerweile zum Beispiel auch Pliking (Wandern), Plaking (Walking) oder Plycling (Radfahren).

 

Natürlich würde das Problem nicht bestehen, wenn jeder einfach seinen Müll eigenständig entsorgen würde, aber nichtdestotrotz finden wir die Idee sehr gut. Habt Ihr Plogging schon mal ausprobiert? Erzählt uns doch in der Facebook Gruppe unter #eweläuft oder auf Instagram von euren Erfahrungen.