SHOES ARE MADE FOR…RUNNING!

Das Schöne am Laufen ist doch: Du kannst frei wählen wo und wann du Laufen gehst, denn es braucht wirklich nicht viel. Ein Shirt, eine Hose und das richtige Paar Schuhe – noch einen Hauch Motivation und schon kannst du loslegen. Die Wahl von Shirt und Hose ist easy, hier reicht bereits ein Blick in die Wetter-App.

Bei deinen Schuhen solltest du jedoch schon etwas genauer überlegen, denn die richtige Wahl des Laufschuhs ist eine Investition in deine Gesundheit! Dabei ist es wichtig zu wissen, wo du läufst, wie du läufst und wie lange du läufst. Der Untergrund spielt beim Laufen eine sehr wichtige Rolle. Hier entscheidet sich, wie groß die Aufprallkräfte sind und wie federnd der Boden agiert:

LAUFBAND LAUFEN – DER ERSTE SCHRITT ZUM RICHTIGEN SCHUH

Die Frage, wie du läufst, solltest du dir von einem Experten beantworten lassen, der anhand einer Laufanalyse die genaue Fußstellung – Pronation, Supination oder Normalfuß – erkennen und dir so eine fachmännische Auskunft geben kann. Beim Laufbandlaufen merkst du dann schnell, ob der Schuh auch beim Laufen bequem an deinem Fuß sitzt. Nun kommt es noch darauf an, wo und auf welchem Untergrund du läufst. Danach solltest du deinen zukünftigen Laufbegleiter auswählen:

DIE STRASSE – HART ABER FAIR

Gerade Stadtmenschen sind oft darauf angewiesen, auf der Straße zu laufen. Da der Asphalt nicht ein bisschen nachgibt, sollte die Sohle deines Schuhs über eine gute Dämpfung verfügen. Das Profil sollte natürlich eher flach sein, da er keine Unebenheiten kompensieren muss und dadurch den besseren Grip für die Straße behält. Besonders für Laufanfänger kann das Laufen auf Asphalt zu Problemen führen, da es schnell zu Überbelastungen führen kann. Um so wichtiger ist es, dass der Schuh den harten Unterboden ausgleicht. Wer auf Nummer sicher gehen will, verlagert sein Training in den Park.

WALDWEGE – DÄMPFUNG VON UNTEN

Der Schuh für Waldwege sollte dir sehr viel Stabilität und Sicherheit bieten, da die Wege oftmals eher uneben und unvorhersehbar sind. Kleine Unebenheiten, Laub und Äste sollten ihm nichts ausmachen, damit du dich voll und ganz auf die Schritte konzentrieren kann. Das Laufen auf Waldwegen gilt jedoch als gelenkschonender, da der Boden im Vergleich zur Straße viel weicher ist.

Bei nur leichten Unebenheiten reicht ein Allrounder vollkommen aus. Je gröber jedoch der Boden ist, desto mehr Grip sollte der Schuh haben – hier empfiehlt sich dann ein Trailrunning-Schuh.

LAUFBAND – DIE GESUNDE ALTERNATIVE

Gerade bei schlechtem Wetter wird das Training gerne mal ins Studio verlegt. Wer trotzdem nicht auf’s Laufen verzichten möchte, findet seinen Weg zum Laufband. Der Vorteil: Das Laufband hat einen viel weicheren und nachgiebigeren Untergrund als z.B. die Straße. Das bedeutet für die Schuhauswahl, dass das Model weniger bis gar keine Dämpfung braucht, dafür aber ausreichend Flexibilität bieten sollte. Tatsächlich eignet sich hier hervorragend der klassische Lightweight-Trainer. Wichtig: Diese Schuhe solltest du dann auch wirklich nur auf dem Laufband tragen und nicht draußen.

Aber nicht nur der Untergrund spielt bei der Schuhauswahl eine wichtige Rolle. Auch wie lange du läufst – ob schnelle 5k oder z.B. einen Halbmarathon – solltest du nicht außer Acht lassen.

Wer oft und viel läuft, sollte eine Auswahl an Schuhen haben und auch regelmäßig wechseln. Die Lebensdauer von Schuhen ist von vielen Faktoren abhängig. Experten schätzen sie auf ca. 600 – 1.200 km.

Mit welchem Schuh seid ihr meist unterwegs? Erzählt es uns und verlinkt @eweläuft und #eweläuft bei Instagram!