Sportliche Vorsätze für’s neue Jahr

Sportliche Vorsätze für’s neue Jahr

Es ist wieder soweit: ein neues Laufjahr ist angebrochen und wir stürzen uns hinein mit guten Vorsätzen, um in den nächsten 52 Wochen auf Optimierungskurs zu gehen. Im Januar macht noch alles Sinn, die Motivation ist voll da. Doch bereits im Februar lässt die Disziplin langsam nach und im März hat man sie bereits ganz über Bord geworfen – kommt euch das irgendwie bekannt vor? Zu hoch gesteckte Ziele oder radikale Lebensstilumstellungen lassen sich nun mal schwer von heute auf morgen umsetzen, auch nicht zum Jahreswechsel. Nachfolgend daher ein paar Tipps, wie ihr eure Motivation übers Laufjahr oben haltet!

1. Erreichbare Ziele definieren

Bevor ihr wie wild lostrainiert oder den Kühlschrankinhalt umkrempelt, solltet ihr euch über eure genauen Ziele klarwerden. Was ist es, das euch 2019 antreibt? Ein paar Kilos abnehmen und leichter laufen, endlich die 10km durchlaufen oder euren ersten (Halb-)Marathon finishen? Eine neue Bestzeit oder einfach nur durchs Laufen gesünder, ausgeglichener und fitter werden? Ein konkretes Ziel vor Augen erleichtert es ungemein, sich kontinuierlich dorthin zu entwickeln. Aber Vorsicht, Realität ist gefragt! Sind die Ziele zu hoch gesteckt, könnte sich schnell ein „Das schaff ich doch nie im Leben“ einstellen und demotivieren. Also lieber kleiner denken und Erfolge feiern! Für uns Läufer bietet es sich an, das Ziel an eine konkrete Laufveranstaltung zu knüpfen! Dann ist der zeitliche Rahmen schon mal gegeben und Tag X fest im Visier. Und Laufveranstaltungen gibt es mittlerweile ja wirklich genug – in allen Regionen, Jahres- und Tageszeiten und auf allen Distanzen. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Osterlauf auf Langeoog als erstes Etappenziel? Oder dem EWE Nordseelauf? Ein großer Meilenstein könnte der Oldenburg Marathon Ende Oktober sein, der in 2019 von Wahnbek/Rastede nach Oldenburg führt.

3. Inspirieren lassen

Ein Laufbuddy oder eine starke Running Community sind Gold wert, wenn es um Motivation und Inspiration geht. Aber auch die sozialen Medien – insbesondere Facebook und Instagram – sind voll mit inspirierenden Personen, Seiten, Magazinen und Gruppen rund um das Thema Laufen! Es lohnt sich also durchaus, die Regenerationszeit nach dem Workout auf dem Sofa ausklingen zu lassen und dabei durch die Netzwerke zu scrollen. Zur besonderen Motivationsspritze könnte zudem die spontane (An)-Teilnahme an einem Laufevent werden. Nicht selber laufend, sondern vom Rand aus anfeuernd. Der Anblick der euphorisierten Läufer auf dem Weg zum Ziel lässt keinen Zuschauer kalt und die Schuhe schnüren sich am nächsten Tag fast von alleine!

5. Tapentenwechsel & Frühlingsgefühle

Dem nassen grau entfliegen und endlich mal wieder in kurzen Hosen laufen? Um die Laufmotivation vor allem im langen deutschen Winter anzukurbeln, bieten sich Trainingsausflüge in wärmere Gefilde an. Dabei muss es nicht immer gleich ein komplettes Trainingslager sein, in dem nur trainiert wird. Oft ist auch ein Kurztrip übers Wochenende perfekt, um etwas frischen Wind ins Training zu bringen. Wie wär’s zum Beispiel mit einem kurzen Abstecher nach Mallorca oder Barcelona? Wer sich gar nicht unbedingt nach wärmeren Temperaturen sehnt, der kann natürlich auch einfach einen Ausflug ins Umland planen, eine neue Stadt laufend erkunden oder lange nicht gesehenen Freunden einen Besuch abstatten. Denn das Schöne am Laufen ist ja: Es braucht nicht viel dafür und es geht fast überall!

2. Gleichgesinnte suchen

Wenn die Selbstdisziplin allein nicht ausreicht: ein Laufbuddy oder eine Trainingsgruppe kann dich in vielerlei Hinsicht dabei unterstützen, deine Ziele zu erreichen. Wer sich auf einen Marathon vorbereitet und 30km und mehr auf den Weg bringen muss, der wird eine Begleitung sehr zu schätzen wissen. Und auch bei kurzen, intensiven Läufen kann es helfen, einen starken Trainingspartner an seiner Seite – oder vor sich auf der Bahn – zu haben. Wie wäre es mit einem Fahrtspiel durch die Nachbarschaft ala. Hase und Jäger? Viele Trainings sind in Gesellschaft einfach einfacher und machen mehr Spaß. Und der sollte bei allem Ehrgeiz definitiv nicht zu kurz kommen! Vielleicht pickt ihr euch auch ein gemeinsames Ziel heraus, z.B. einen Staffelstart über die Marathon Distanz oder ein Fun Run mit Hindernissen.

4. Der richtige Mix macht's!

Das Ziel rückt so langsam näher, aber irgendwie rollt es im Training nicht mehr? Dann ist höchstwahrscheinlich eine gewisse Eintönigkeit am Werk. Und die ist wirklich Gift für den Weg zum Ziel! Ein abwechslungsreicher Trainingsplan kann und sollte der Schlüssel zu eurem Erfolg sein.  Dieser ist nicht nur wichtig für einen optimalen Trainingseffekt und dafür, den Spaß am Training aufrecht zu erhalten. Auch das Verletzungsrisiko kann positiv beeinflusst werden. Regelmäßiges, vielfältiges Stabilisationstraining, Alternativtraining in Form von Spinning, Yoga oder Schwimmen bis hin zu fordernden Krafteinheiten: Der Trainingsplan eines Läufers sollte niemals nur mit Läufen gefüllt sein. Denn dann sind Verletzungen, Überlastungen und Motivationseinbrüche vorprogrammiert.

Motivationstipps hin oder her: Sport soll Spaß machen und jedes Plus an Bewegung im Alltag ist ein Erfolg! Probiert doch trotzdem einfach einige Tipps aus und baut euch ein paar Highlights in eurer Laufjahr 2019 ein. Vielleicht ist ja auch das ein oder andere EWE Läuft Community Training dabei – wir würden uns freuen!